Merak – Im Wiener Cevapcici-Himmel

Ich habe bemerkt, dass ich eigentlich noch keine einzige Restaurantempfehlung auf den Blog gestellt habe. Das wird sich ab sofort ändern, habe ich beschlossen, und daher gibt es heute einen, wie ich denke, noch relativ unbekannten Lokaltipp für alle Wiener bzw. Wien-Besucher.

Die perfekte Einstimmung für meinen bevorstehenden Kroatienurlaub war unser Besuch im Merak letztes Wochenende. Das Merak ist ein Balkan-Grill-Lokal der etwas anderen Art und hier gibt es die wohl besten Cevapcici der Stadt! Eröffnet Anfang diesen Jahres, wurde das Lokal in der Äußeren Mariahilfer Straße bereits von der hiesigen Presse, beispielsweise von Severin Corti, hochgelobt. Diesem Lob kann ich mich nur anschließen, denn ich war wirklich positiv überrascht vom ansprechenden Ambiente des Meraks, das so gar nichts mit anderen Balkan-Lokalen in Wien gemein hat.

Gleich hinter der Bar, und gleichzeitig Küche, befindet sich der Holzkohlegrill auf dem die köstlichen Balkan-Spezialitäten zubereitet werden. Dementsprechend fleischlastig ist die Speisekarte, aber damit rechnet man in einem Cevapcici-Lokal ja sowieso.

Die Cevapcici sind der absolute Star und stehen im Mittelpunkt der Karte im Merak. Die besten Cevapcici am Balkan gibt es angeblich in Sarajevo und daher stammt auch das alte Familien-Rezept. Im Gegensatz zu Kroatien und Serbien, werden die Cevapcici in Bosnien ausschließlich aus Kalbsfleisch zubereitet. Die genaue Zusammensetzung der Gewürzmischung ist allerdings streng geheim.

Kajmak und Ajvar als Beilage zu den Cevapcici sind einfach ein Muss. Kajmak ist ein Rahmprodukt aus Kuhmilch und schmeckt in Kombination mit gegrilltem Fleisch und gehackten Zwiebeln einfach köstlich. Ajvar, ein Aufstrich aus geröstetem Paprika, ist im Merak besonders gut und schmeckt total frisch (vielleicht ist er sogar hausgemacht?). Und das warme, flaumige Fladenbrot, in dem die Cevapcici serviert werden, ist einfach himmlisch. Auch der Merak-Burger, ebenfalls im Fladenbrot serviert, und dazu noch mit Krautsalat, kann sich sehen lassen.

Abgesehen vom köstlichen Essen gefällt mir auch das ruhige Ambiente und die moderne Einrichtung des Merak ausgesprochen gut. Mit viel Naturholz und schwarzen Fliesen wirkt das Lokal sehr gemütlich und heimelig. Der einzige Minuspunkt für mich ist das fehlende Bier, aber bei so gutem Essen lässt sich auch das verschmerzen.

Für mich ist das bosnische Fastfood im Merak eine sehr willkommene Alternative zu Pizza, Burger & Co. Im Anschluss an eine schweißtreibende Shoppingtour auf der Mariahilfer Straße ist das genau das richtige!

 

2 Kommentare “Merak – Im Wiener Cevapcici-Himmel

  1. Liebe Angelika,

    Schön hast du es hier!
    Schade, dass ich dich eben erst entdeckt habe. Dein Restaurant-Vorschlag für Wien klingt nämlich suuuper lecker!

    Liebe Grüße aus Freiburg
    Angelina

  2. Da musst du mit mir einmal hingehen

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