Brrr kalt ist es und schneien tut es draussen wie wild! Zumindest hier in Wien ist es so… Noch sind wir also eindeutig darauf angewiesen, was der Winter an Gemüse hergibt. Immer wieder bin ich im Supermarkt am Grünkohl vorbeigegangen, bis ich mich dann doch mal erbarmt und einen Beutel mitgenommen habe. Doch was kann man mit Grünkohl eigentlich machen? Zum Beispiel Grünkohl-Chips!

In den USA sind die knusprigen Kale Chips längst ein Trend. Sie sind einfach zu machen und eine wirklich gesunde und kalorienarme Alternative zu herkömmlichem Knabberzeug. Grünkohl ist übrigens reich an Vitamin C und E und enthält jede Menge Betacarotin, Eisen und Kalzium. In Kombination mit Kokosöl und ein paar exotischen Gewürzen schmeckt der Grünkohl aus dem Rohr wirklich richtig spannend. Wer hätte das gedacht?! Natürlich kann man auch eine mediterrane Variante der Chips machen und Olivenöl, getrockneten Rosmarin & Co. verwenden. Das schmeckt bestimmt auch sehr lecker. Einfach ausprobieren und experimentieren!

Grünkohl-Chips

Zutaten

  • 100 g Grünkohl
  • 2 EL Kokosöl
  • 2 TL Kurkuma
  • 1 TL Kumin
  • 1/2 TL Meersalz

Anleitungen

  1. Backrohr auf 130 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.

  2. Die Grünkohlblätter gründlich waschen und abtrocknen (am besten mit der Salatschleuder - dann werden sie im Ofen knuspriger).

  3. Die harten Strünke entfernen, die Grünkohlblätter in mundgerechte Stücke zerteilen und in eine große Schüssel geben.

  4. In einem kleinen Topf bei schwacher Hitze das Kokosöl schmelzen, die Gewürze hinzugeben und zu einer Marinade vermischen.

  5. Den Grünkohl mit der Marinade übergießen und die Blätter so lange wenden, bis alles gut mit der Marinade benetzt ist.

  6. Die Blätter auf dem Backblech verteilen und dabei darauf achten, dass die Blätter nicht zu eng aneinander liegen. Für ca. 30 Minuten backen und dabei mehrmals die Backrohrtür kurz öffnen, sodass die Feuchtigkeit entweichen kann und die Grünkohl-Chips knusprig werden.

  7. Gegen Ende der Garzeit testen, ob die Chips schon knusprig genug sind.

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2 Comments

  1. Susi Wankhammer-Strack 4. März 2018 at 20:17

    Das klingt sehr interessant! Werde ich ausprobieren !

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    1. Angelika Hauser 4. März 2018 at 20:23

      Super, bin gespannt was du dazu sagst!

      Reply

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