Es folgt das Rezept für den weltbesten Hummus, und zwar ist das ein Hummus „from scratch“. Ich verwende dafür nämlich keine Kichererbsen aus der Dose oder aus dem Glas, sondern mache den Hummus aus echten, trockenen Kichererbsen. Ich verspreche euch, man schmeckt den Unterschied! Was diesen Hummus so besonders macht, sie zwei Spezialzutaten: frisch geröstete Kreuzkümmelsamen und getrocknete Tomaten. Ihr werdet diesen Aufstrich einfach lieben!

Es ist natürlich keine Schande, wenn man ab und an auf die Convenience-Variante aus Dose oder Glas zurückgreift, das mache ich auch. Achte allerdings immer darauf, die Kichererbsen gründlich unter fließendem Wasser abzuspülen. Mit ein bisschen Planung, kann man Hülsenfrüchte auch ohne viel Aufwand selbst zubereiten. Und die Umwelt freut sich, wenn wir ein bisschen Müll in der Küche vermeiden können.

Wie werden Kichererbsen richtig gekocht?

Die Kichererbsen müssen über Nacht (min. 12 Stunden) in reichlich Wasser eingeweicht werden. Das geht schnell, du musst einfach nur rechtzeitig daran denken. Nach dem Einweichen werden die Hülsenfrüchte durch ein Sieb abgegossen und unter fließendem Wasser sehr gut abgespült. Dadurch werden die schwer verdaulichen Stoffe, durch die sich beim Kochen Schaum bildet, entfernt. Anschließend kommen sie in einen großen Topf und werden mit reichlich, leicht gesalzenem Wasser aufgegossen. Wenn du einen Schnellkochtopf hast, kannst du die Garzeit nach reduzieren und deine Kichererbsen sollten nach ca. 45 Minuten weich sein.

Was ist so toll an Kichererbsen?

Kichererbsen sind richtige Kraftpakete. Im Ayurveda sind Kichererbsen das vitalste Lebensmittel überhaupt und gelten als Rasayana, als Verjüngungsmittel. Man sollte jedoch nicht mehr als eine geschlossene Faust voll Kichererbsen pro Mahlzeit verzehren, da sie recht schwer verdaulich sind. Kichererbsen sollten also nie die Hauptzutat deiner Mahlzeit sein.

Für Veganer sind Kichererbsen eine wichtige Eiweißquelle. Noch dazu enthalten sie sehr viel Vitamin B1, B6 und Folsäure sowie die Mineralien Magnesium, Eisen und Zink.

Um den blähenden unbekömmlichen Stoffen entgegenzuwirken, bedient sich Ayurveda am Gewürzregal. Vor allem Kümmelgewürze, wie Kreuzkümmel, Fenchel und Anis, eignen sich hervorragend, um Hülsenfrüchte bekömmlicher zu machen. Außerdem kannst du Lorbeerblätter mit den Kichererbsen mitkochen, das wirkt auch.

 

Hummus mit geröstetem Kreuzkümmel

Zutaten

  • 300 g Kichererbsen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 TL Kreuzkümmelsamen
  • Saft von 2 Zitronen
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 EL Tahina (Sesampaste)
  • 5 Stück getrocknete Tomaten
  • 1 TL Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Anleitungen

  1. Die Kichererbsen in eine große Schüssel mit Wasser geben und für 12 - 24 Stunden einweichen.

  2. Die eingeweichten Kichererbsen abseihen und mit frischem Wasser gut abspülen. In einen Schnellkochtopf geben, Lorbeerblätter dazu, und für ca. 45 kochen. (Wenn du keinen Schnellkochtopf hast, koche die Kichererbsen für ca. 2h in einem normalen Topf mit reichlich Wasser.) Die Kichererbsen müssen so weich sein, dass man sie ganz leicht zwischen zwei Fingern zerdrücken kann. Achtung: Lorbeerblätter nun entfernen.

  3. Die Kreuzkümmelsamen in einem kleinen Topf ohne Fett für ca. 2 Minuten rösten, bis sie dunkelbraun werden und zu duften beginnen. Die Samen leicht auskühlen lassen und dann in einem Mörser fein zermahlen.

  4. Die gekochten Kichererbsen mit allen weiteren Zutaten in eine Küchenmaschine geben und fein pürieren. Wenn nötig, einen Schuss Wasser dazugeben, damit der Hummus eine schöne cremige Konsistenz bekommt.

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